
Sicher haben sie an dieser Stelle einen Bericht über unsere Teilnahme am Turnier am Grenzlandhof bei der Familie Becker erwartet, aber stattdessen suchen wir einen Sponsor! Wofür? Waren sie schon einmal in der letzten Zeit am Grenzlandhof? Haben sie da vielleicht schon

die „Ovalle“ (neue riesige Reithalle mit Ovalbahn, Viereck und Longierkreisen, äußerst geschmackvoll gestaltet mit Seilen und Natursteinen und vor allem traumhaft warmen Licht, wie die Straßenlaternen in Frankreich, hab ich mir sagen lassen) gesehen und sind vor allem darinnen geritten? So, nun wissen sie wofür wir dringend einen Sponsor suchen! …..Nein, im Ernst……wir waren wirklich beeindruckt und träumen weiter von einer “Ovalle“ in Aegidienberg. Daniela, Hildegard und Walter hatten dann auch am Samstag Abend das Vergnügen in der Halle bei toller Stimmung zu reiten. Beflügelt durch diese gute Atmosphäre, gelang Walter mit dem

schicken Kiljan frá Kastalabrekku die Qualifikation im T3 für die Leistungsklasse 1 und Hildegard konnte an ihre super Leistung (LK1) zu Mittag auf der Ovalbahn in der T7 anschließen und

im Blindflug mit ihrem wunderschönen „Gjarfar von Aegidienberg“ den Sieg erreiten.

Obwohl….der skeptische Blick sagt schon alles über die Gefühle vor dem ersten Start (Trainingsmöglichkeiten für sie mit Gjarfar waren gerade 2 Stunden in Aegidienberg! Hildegard lebt in Amerika und „Gjarfar“ im GPZ – deshalb ist die Leistung ganz besonders!), dann die tollen Bilder der Beiden im

Tölt,

Trab und

Galopp und der Sieg im T7!

Wenn das kein Grund zum strahlen und feiern ist!

Daniela hatte auch auf ihrem „Thor vom Vogelgraben“ allen Grund zu strahlen und die verdiente Schleife abzuholen. Der Abend klang dann in dieser „Feierstimmung“ bei Livemusik und der einen und anderen Flasche Sekt aus.
Am Sonntag galt es wieder unseren Reiten die Daumen zu drücken, die auch auf der wunderschönen Ovalbahn mit „Weitblick“ (die gibt es aber auch schon in Aegidienberg) schöne Ritte zeigen konnten.

Walter trumpfte wieder mit „seinem“ Kiljan auf und wie man am nächsten Tag in www.isibless.de lesen konnte, zeigte er den Mitreitern „Wo der Bartl den Most herholt!“ (Woher kann Henning Draht, der „Isibless-Macher“ so gut österreichisch?)

Die nett gestaltete Siegerehrung am Treppchen mit einem Glas Sekt in der Hand und dem Ehrengast, Staatssekretär Peter Hauptmann.als Gratulant, wollte sich aber unser Sohn Frederic auch nicht entgehen lassen.
Angefeuert von dem extra angereisten Fanclub, gab er und Bjarki sein Bestes und konnte nach einem etwas zu brav gerittenen Arbeitstempo, im schnellen Tempo richtig punkten und zeigte den „Großen“

wie toll „sein“ alter Bjarki noch laufen kann! Er hat es dann auch geschafft und durfte auf´s

oberste Treppchen, aber nicht wie Papa mit Sekt!
Danke der Familie Becker für das schöne Turnier, wir kommen gerne wieder!
Vollmondritt am GPZ!Nicht alle bei uns am Gangpferdezentrum, sind so „turnierbesessen“. Es gibt auch einfach Reiter, die das Reiten ohne Bewertung genießen und das ist auch gut so! Hier nun der Bericht unserer aktiven Freizeitwartin, Gertrud Fahlbusch und vielen Dank für die Organisation! Schade, dass wir nicht dabei waren, aber man kann ja nicht „auf allen Hochzeiten tanzen“!
Am Samstag, dem 26.06.2010 fand der lange geplante (Vollmond)-Sommerabendritt 2010 statt.
Wie immer wurde die spannende Frage "wie wird das Wetter?" im Vorfeld gestellt. Um es kurz zu sagen: es war perfekt.
Um 19:45 Uhr fanden sich 10 Reiterinnen und Reiter (ja, es waren auch 2 Männer dabei) zum Abritt am GPZ ein und es ging bei kühlen 28° C und Sonnenschein ab in den Wald.
Die Pferde waren hoch motiviert und selbst der Senior Patricio GPZ (23 Jahre) marschiert mit Werner munter mit.

Es ging zum Himmerich, wo wir gegen 21:00 Uhr zur wohlverdienten Pause eintrafen. Und dort wurden "Jara von Aegidienberg" und "Dottla" von ihren Lasten aus den Satteltaschen befreit und zum Picknick gerufen.
Ein Greifvogel, der hoch im Steinbruch seinen Horst hatte, regte zu wilden Ornithologischen Diskussionen an, leider hatte keiner einen Feldstecher dabei (man kann ja nicht an alles denken).

Als dann tatsächlich der Sonnenuntergang begann und einige Reiterinnen bereits von Nachtblindheit redeten, brachen wir gegen 22:00 Uhr Richtung GPZ auf und genossen den Heimritt.
Und tatsächlich, über den Weiden vom GPZ, genauer über der Ovalbahnweide mit den Stuten, hing ein roter Vollmond !!!! Die Herden fanden die abendlichen Waldgeister hoch spannend und zeigten, wie viel Dynamik in einer laufenden Pferdegruppe stecken kann.
Nach der Versorgung der Pferde (mittlerweile war es richtig dunkel und die Taschenlampen kamen zum Einsatz),

saßen wir noch eine Weile auf dem neu gestalteten Außensitzplatz, bewunderten den steigenden Vollmond, verspeisten die letzten Reste vom Picknick und fuhren mit der Erkenntnis " es war wunderschön, so schön kann Reiten sein" wieder nach Hause.